Rufe, die den Urwald erfüllen
Der auffällige Schnabelaufsatz dient nicht nur der Zierde: Er wirkt wie ein Resonanzraum und verstärkt die tiefen, trompetenartigen Rufe des Doppelhornvogels, die über weite Entfernungen durch den Regenwald hallen.
Gärtner des Regenwaldes
Doppelhornvögel ernähren sich vorwiegend von Früchten, vor allem Feigen. Ergänzt wird der Speiseplan durch Insekten, kleine Reptilien und gelegentlich auch Eier. Sie schlucken Früchte im Ganzen und tragen zur Verbreitung von Baumsamen bei.
Eingemauert für den Nachwuchs
Zur Brutzeit mauert sich das Weibchen in eine Baumhöhle ein. Der Eingang wird mit einer Mischung aus Kot, Lehm, Erde, Fruchtbrei und Holzfasern fast vollständig verschlossen. Nur ein schmaler Spalt bleibt offen, durch den das Männchen das Weibchen und die Jungvögel für bis zu 4 Monate mit Nahrung versorgt.

