Flecken, die täuschen

Das Fell des Geparden ist nicht nur ästhe­tisch, sondern auch funktional: Die schwarzen Flecken helfen ihm, sich im hohen Gras zu tarnen. Seine schwarzen „Tränen­streifen“ unter den Augen minimieren die Blend­wir­kung der Sonne und verbes­sern die Sicht.

Ein Leben auf leisen Pfoten

Im Gegensatz zu den Großkatzen kann der Gepard nicht brüllen – er schnurrt, wenn er zufrieden ist, und gibt zwitschernde Laute von sich, um mit Artge­nossen zu kommu­ni­zieren. Seine halb einzieh­baren Krallen verleihen ihm zusätz­liche Traktion beim Jagen, ähnlich wie Spikes bei Sprintern.

Eine Familie auf Zeit

Geparden sind in der Regel Einzel­gänger und Mütter ziehen ihren Nachwuchs alleine groß. Die Jungen bleiben etwa 18 Monate bei ihrer Mutter, bevor sie eigen­ständig werden. Männliche Jungtiere schließen sich oft zu kleinen Gruppen, sogenannten „Koali­tionen“, zusammen, um gemeinsam zu jagen und ihr Terri­to­rium zu vertei­digen.

Geräusch

Bist du noch zu retten?

Lebensraumverlust durch Landwirtschaft, Konflikte mit Menschen und eine geringe genetische Vielfalt bedrohen ihr Überleben. Mit weniger als 7.000 Tieren in freier Wildbahn gelten sie als gefährdet.