Lebensraum

ANDENREGIONEN SÜDAMERIKAS, VOR ALLEM AUS PERU, BOLIVIEN UND CHILE

Die Kunst des Spuckens

Alpakas sind berühmt-berüchtigt für ihr “Spucken”. Sie nutzen es jedoch nur selten gegenüber Menschen. Meistens spucken sie, um Streitigkeiten innerhalb der Herde beizulegen oder um ihre Position in der Rangordnung zu verdeutlichen. Das Spucken ist in der Regel eine Mischung aus Mageninhalt und Speichel und dient als klare Warnung.

GRÄSER, HEU, BLÄTTER UND KRÄUTER

Zwei Typen: Huacaya und Suri

Es gibt zwei Haupttypen von Alpakas:
Huacaya
Das Fell dieser Alpakas ist flauschig, dicht und wächst wie bei einem Schaf senkrecht nach außen. Diese Art macht etwa 90 % der weltweiten Alpakapopulation aus.
Suri
Das Fell des Suri-Alpakas ist seidig und bildet ­lange, glatte Locken, die wie Dreadlocks herabhängen. Es macht nur etwa 10 % der Alpakapopulation aus.

Alpakas sprechen mit den Ohren

Alpakas kommunizieren auf subtile Weise mit ihrer Körpersprache. Ihre Ohren und der Schwanz geben Hinweise auf ihre Stimmung. Stehende Ohren signalisieren Neugier, zurückgelegte Ohren deuten auf Stress oder Unbehagen hin. Sie geben auch leise Summ- und Brummgeräusche von sich, die sie zur Kommunikation mit Artgenossen verwenden.

15 bis 20 Jahre

15 bis 20 Jahre

80 bis 100 cm

Bist du noch zu retten?

Alpakas sind domestizierte Tiere und daher nicht unmittelbar gefährdet. In ihrer Heimat, den Anden, sind sie jedoch eng mit der indigenen Bevölkerung verbunden, die auf die Herstellung und den Verkauf von Alpakawolle angewiesen ist.